Archiv der Kategorie: Allgemein

Medsport Epic Challenge 2019

Es ist endlich soweit, die Medsport Epic Challenge hat begonnen. Auf die Teilnehmer warten die schönsten Trails und Landschaften, welche Südafrika zu bieten hat. Die nächsten zwei Wochen werden hart, da können sich die Teilnehmer sicher sein. Als Vorbereitung für die Challenge war Markus zuvor zweimal mit den Nachwuchs-Rennfahrern vom Medsport und Sportpark Au in der Region rund um Kapstadt um alle Strecken abzufahren und aufzuzeichnen.

Am Freitagabend flogen alle Teilnehmer von München los und landeten am Samstag Mittag nach langen 13h Flug in Kapstadt. Dort wurden sie von Markus und Jordan abgeholt und zur Unterkunft der nächsten 3 Tage auf die Rozendal Farm in Stellenbosch gebracht. Nachdem sich alle so weit eingerichtet hatten und die Mountainbikes zusammen gebaut waren, wurde noch eine lockere Runde gefahren. Zum Einfahren für die Challenge führt die Runde zum flowigen G-Spot, wo die Teilnehmer einen Vorgeschmack bekam, was sie die nächsten zwei Wochen erwartet.

Tag 1, Sonntag 24.11.2019

Die ersten Etappe führt am Sonntag auf die Bottelary Hills. Neutralisiert wurde an der Rozendal Farm gestartet bis zum Weingut Asara. Ab dort startete die Etappe und es kam erstmal ein langer und steiler Anstieg, bis es in den ersten Trail ging. Die Strecke führt abwechslungsreich über die Hügel der Bottellary Hills und man wurde mit grandiosen Aussichen auf Kapstadt und Stellenbosch mit den umliegenden Bergen belohnt. Die gut fahrbaren Flowtrails waren für den Einstieg eine gute Wahl, sodass jeder Teilnehmer ein gutes Gespür für die Trails und Strecken hier bekam. Am Ende hatte die Ettappe 70km und 1400hm.

Hier könnt ihr euch das Video der heutigen Etappe: Stage 1 Bottelary Hills ansehen.

Tag 2, Montag 25.11.2019

Die Medsport Epic Teilnehmer am Eingang vom Nationalpark

Heute startete die Etappe wieder neutralisiert an der Rozendal Farm und führt in den naheliegenden Nationalpark Jonkershoek. Am Eingang des Nationalparks begann dann das Mountainbike Abenteuer. Die Strecke führt zugleich in den längsten Anstieg im Nationalpark und der gesamten Challenge. Nachdem der steile und steinige Uphill bewältigt war, ging es den Amageddon Trail. Deutlich anspruchsvoller als die Trails der Vortrage schlängelt sich dieser Trail ins Tal. Jede Sekunde ist höchste Konzentration vom Fahrer gefordert, sowie eine gute Fahrtechnik. Der zweite Anstieg war für die Fahrer auch kein leichtes Unterfangen. Mit über 20% Neigung und 35°C forderte er allen nochmals starke Beine ab. Oben angekommem ging es dann über einen Flowtrail talabwärts, wo man anschließend auf der Forststraße zum nächsten kurzen Anstieg gelangte. Auf dem Rückweg führte die Strecke nochmals über einen flachen Flowtrail zurück nach Stellenbosch, wo als netter Ausklang nochmals der G-Spot für die Teilnehmer wartete. Alles in allem war diese eine sehr harte Etappe nicht zuletzt wegen der harten Anstiege, der technisch fordernden Trails und den warmen Temperatuen im Jonkershoek.

Hier könnt ihr euch das Video der heutigen Etappe: Stage 2 Jonkershoek ansehen.

Tag 3, Dienstag 26.11.2019

Überführungsfahrt ins wunderschöne Elgin Valley. Hier erwarten uns in den nächsten Tagen, drei tolle Etappen mit insgesamt über 150 km Singletrails bergauf und bergab.

Elgin Valley

wunderschönes Elgin Valley

Heute waren wir mit Reparaturen beschäftigt, drei kaputte Bremshebel, eine defekte Bremsscheibe und wir haben Schürfwunden gepflegt. Die zweite Etappe hatte einige Spuren hinterlassen, an Mensch und Material 😉.

Tag 4, Mittwoch 27.11.2019

Die erste Etappe im Elgin Valley wurde heute auf dem Paul Cluver Wine Estate gefahren. Der Ausgangspunkt für die Trails auf Paul Cluver ist die Mautstation am Eingang vom Oak Valley. Gleich nach dem Passieren der Schranke bekamen die Fahrer die schönsten Flowtrails des Oak Valley präsentiert. Nach der Überfahrt auf das Paul Cluver Wine Estate wartete auf die Teilnehmer eine atemberaubende Landschaften mit den Grönlandbergen im Hintergrund. Dabei wechseln sich Seen, Wälder, Felder und Weinstöcke sowie Apfelplantagen ab. Die Trails, die meistens nach verschieden Schlangenarten benannt wurden, winden sich gefühlt ewig über die Hänge des Weinguts.

Der Fahrspaß für die Teilnehmer der Challenge ist auf jeden Fall nicht zu kurz gekommen. Nach ca. 2/3 der Strecke kam für die Fahrer die am kraftraubensde Passage. Ein langer sandiger Anstieg welcher parallel zur N2 Autobahn verläuft und in der prallen Sonne liegt verlangte den Fahrern nochmals viel Schweiß und Kraft ab. Auf dem Rückweg vom Paul Cluver Wine Estate führte die Strecke über eine kurze Schleife durch das Oak Valley, wo nochmals wunderschöne Flowtrails unter die Stollen genommen wurden.

Hier könnt ihr euch das Video der heutigen Etappe Stage 3 PAUL CLUVER UND OAK VALLEY ansehen

Tag 5, Donnerstag 28.11.2019

Simon auf dem A to Z – Trail

Heute standen die Grönlandberge auf dem Programm. Ein ultraharter Tag wurde es für die Teilnehmer der Medsport Epic Challenge nachdem sich die Temperaturen jenseits der 40°C bewegten. Auf dem angelegten A to Z Trail, der sich direkt vor den Grönlandbergen befindet. Die härteste Passage für alle war sicherlich der Anstieg zum höchsten Punkt der Strecke auf knapp 600m, welcher über einen steilen und mit geröll übersähten Weg führte. Aber auch viele Flowtrails wurden heute wieder befahren. Allerdings waren diese sehr sandig, was das Fahren bergauf und bergab sehr viel Anstrengender machte. Dadurch war sehr viel Konzentration gefordert. Trotz der Strapazen waren alle von dieser Etappe begesteistert, nicht zuletzt wegen den schönen Aussichten auf das Elgin Valley und die Grönlandberge.

Hier könnt ihr euch das Video der heutigen Etappe Stage 4 A2Z Trails Grönlandberge ansehen

Tag 6, Freitag 29.11.2019

Jordan in der „Lefty-Kurve“

Heute wurde Oak Valley auf der großen Runde unter die Stollen genommen. Es waren wieder wunderschöne Flowtrails für die Teilnehmer der Challenge dabei. Zunächst führte die Runde über eine große Schleife an die Grenze des naheliegend Paul Cluver Wine Estate. Dabei führen schmalle Wege über die sanften Hügel des Oak Valley. Nach einigen genialen Singletrails durch die Wälder des Oak Valley, warte die härteste Passage auf die Fahrer. An einem kargen steilen Hang führte der Weg über Kehren und Rampen, knapp an der Fahrbarkeitsgrenze auf den höchsten Punkt des Rundkurses. Anschließend konnten sich alle in einer kurzen, knackigen Abfahrt erholen, bis es erneut über Spitzkehren wieder einige Höhenmeter hinauf geht. Über weitere hammermäßige Flowtrails führte die Strecke wieder zum Startpunkt der Etappe an den Anfang des Elgin Valley. Alle waren über diese technisch nicht schwierige, aber fahrspaßmäßig geniale Etappe begeistert. Nachdem es den jungen Wilden, Jordan, Nico und Simon noch nicht reichte machten sie noch einen Abstecher auf das Grundstück des Paul Cluver Wine Estate.

Simon ziemlich am Ende

Tag 7, Samstag 30.11.2019

Auf geht’s zu den Trails!

Die dritte Unterkunft der Medsport Epic Challenge ist die Houdenbekfarm in den Cederbergen. Ziemlich weit ab der Zivilisationen in absoluter Ruhe auf dem Land, hieß es für die Teilnehmer übernachten im Cottage oder im Zelt, auf dem Nahe gelegen Zeltplatz mitten in der Wildnis.

Tag 8, Sonntag 01.12.2019

Simon auf den Houdenbekfarmtrails

Die erste Etappe, die von der Houdenbekfarm aus startete, ging über das Grundstück des Farmers. Somit also die hauseigene MTB Strecke der Farm. Die Runde mit 40km und 600hm, beeindruckt mit gewaltigen Landschaften, wie sie normalerweise auch in Amerika zufinden sind. Mit einem geringen Anteil an Feldwegen, überzeugt die Runde mit ihrem hohen Trailanteil. Dabei lässt sie die Fahrerherzen höher schlagen mit spektakulären Felsdurchfahrten. Somit ist bei dieser Etappe ein gutes Bikehandling absolut von Nöten. Abwechslungsreich von einem zum nächsten Highlight der Runde führen schmalle Singletrails und Holzbrücken durch die trockenen Büsche auf der Farm. Dabei ist auch immer wieder mit sandigem Untergrund zu rechnen gewesen. Alles in allem eine wahnsinns MTB-Strecke auf der einem alles gezeigt wird, was die Gegend zu bieten hat.
Für die wo es noch nicht reichte an diesem Tag, ging es noch in die Karoo Wüste auf einen Abstecher zu einer Tankstelle die 40km von der Farm entfernt ist.

Tag 9, Montag 02.12.2019

Am darauffolgenden Tag, startete die Etappe an der Kaleofarm, welche die Nachbarfarm der Houdenbekfarm ist. Auf dem dortigen Rundkurs waren 60km und 1000hm zu bewältigen. Die oft mit Sanddurchfahren geprägt Strecke macht es für die Teilnehmer hart Erholung zufinden. Des Weiteren forderten die technisch anspruchsvolle Felsüberfahren und Abfahren viel Konzentration von den Fahrern ab. Aber auch einige flache Passagen zum „drücken “ weißt die Etappe auf. Die Strecke führte ebenfalls wie die am Vortag komplett über das Grundstück der Farm und ist Bestandteil des Tankwa Trek Rennen, welches im Februar statt findet. Auch diese Etappe war wieder hammermäßig und ließ bei allen Fahrern das Mountainbiker-Herz höher schlagen.

Tag 10, Dienstag 03.12.2019

Nach drei Übernachtungen ging es heute wieder zum Startpunkt der Medsport Epic Challenge nach Stellenbosch auf die Rozendal Farm. Dort werden noch zwei weitere Etappen gefahren, die es nochmal faustig in sich haben.

Tag 11, Mittwoch 04.12.2019

Die Fahrer am Start vom Wild Boar Trail

Heute standen die Wild Boar Trails in der Nähe von Wellington auf dem Programm. Die Etappe war die Queenstage der Medsport Epic Challenge und wurde diesem Titel absolut gerecht. Die Strecke mit 48km und 1500hm zeigte gleich am Anfang, das die Teilnehmer heute gut Beine brauchen. Die Anstiege auf dem Rundkurs winden sich steil und mit Serpentinen die Bergehänge aufwärts. Oben angekommem führen Singletrails rupig durch die Bergwälder oder über freie Flächen mit Sträuchern am Wegrand. Eine Strecke die den Fahrern fahrtechnisch alles geboten hat, was zuvor die anderen Etappen, schon mal abdeckteten, bloß diesmal alles auf einem Rundkurs. Ein weiterer Grund, weshalb dieser Rundkurs so hart ist, ist sein geringer Anteil an Straße oder Feldwegen. Ständige Konzentration war somit auf den langen Singletrails für alle Fahrer von Nöten. Die Teilnehmer hatten auf dieser Etappe fast keine Chance sich zu erholen, da die Strecke entweder aufwärts oder abwärts führte. Es stellte sich deshalb auch heraus das Höhenmeter machen in Südafrika wesentlich härter ist, als an einem konstant zufahrenden Anstieg. Alle meisterten diese Herausforderung mit einer sehr guten Leistung, sodass alle Fahrer glücklich und zufrieden im Ziel ankamen.

Tag 12, Donnerstag 05.12.2019

Aussicht über Boschendal

Das Finale der Medsport Epic Challenge fand heute auf den Trails rund um Boschendal statt. 33km und 1000hm durch die Weinberge und darüber versprachen schon im voraus ein würdiges Ende der Challenge. Start und Ziel der letzten Etappe gingen vom gleichnamigen Weingut Boschendal aus. Gleich zu Beginn stellte sich raus, das heute nochmal ein richtig harter Tag wird. Temperaturen von 35°C im Schatten fühlten sich auf den Anstiegen in der prallen Sonne nochmals um einiges mehr an. Nachdem die steilen Weinberganstiege mit losen Steinen bewältigt waren, ging es zugleich über Singletrails rasant und flowig wieder bergabwärts. Dabei wurden die Fahrer mit Anliegerkurven und einer hammermäßigen Streckenführung belohnt. Abwechslungsreich führen dabei die Singeltrails an Seen, durch Wälder und über Freiflächen an den Weinstöcken vorbei. Im unteren Teil des Rundkurses konnte jeder ein letztes mal die Tables und gut fahrbaren Sprünge auskosten. Nach viel Schweiß und Anstrengung, die diese Etappe nochmal kostet, kamen alle glück und zufrieden zurück ins Weingut.

Morgen geht es für die Teilnehmer der Challenge zurück nach Deutschland. Es werden sicherlich alle die wunderbaren Trails, sowie die hervorragende südafrikanische Küche vermissen.  Erst am Sonntag werden Nico, Jordan und Simon nach Hause fliegen. Sie können noch zwei weitere Tage in Stellenbosch trainieren, bevor es mit hartem Indoor-Training und der Saisonvorbereitung für 2020 zu Hause weiter geht.

12 Stunden Mountainbike EM in Dießen

Ein weiteres Mal fand sich am Samstag, dem 27.06.2019 die Mountainbike Elite in Dießen am Ammersee ein, um den Titel des Stunden Europameisters im Mountainbiken zu ermitteln.

Als 6er, 4er, 2er oder sogar Einzelfahrer musste ein Rundkurs mit 9 Kilometern und 130 Höhenmeter abgefahren werden. Die Strecke war, mit einem kurzen Trailabschnitt, wie schon die Jahre zuvor technisch kein Problem. Die Schwierigkeit des Rennens bestand darin, sich seine Kraft über die 12 Stunden gut einzuteilen. Das war besonders schwierig, da die Strecke durch viele kleinere steile Anstiege geprägt ist und wenig Zeit für Erholung bietet.

Da die Herausforderung von beiden MedSport Teams gesucht wurde, hat man sich direkt in der am stärksten besetzten Kategorie der 4er Männer Teams angemeldet. Und siehe da, man wurde nicht enttäuscht, mit Fahrern aus dem Italienischen Nationalteam und einigen sehr guten deutschen Cross Country Fahrern, war die perfekte Basis für ein spannendes Rennen gelegt.

Das MedSport Team 2 mit Philipp Rampp, Andi Hofmann, Markus Wagner und Andreas Regnier konnte sich mit konstanter, sehr guter Leistung von Anfang an einen Platz im Mittelfeld sichern und diesen auch bis zum Ende halten. Das bedeutete zum Schluss einen hervorragenden 13. Platz von insgesamt 55. Teams.

Philipp in der Wiesenabfahrt

Auch beim MedSport Team 1 lief es von Anfang an gut. Nach den ersten Runden noch auf Platz vier liegenden, konnten sich die Fahrer Markus Pielenz, Simon Jungkunz, Nico Bortscheller und Fabian Konrad durch eine brillante Teamtatik in der Anfangsphase auf den dritten Platz vorarbeiten. Diese Platzierung galt es dann den restlichen Tag gegenüber der im Nacken sitzenden Konkurrenz zu halten, was aber dank sehr guter Leistung kein Problem war.

v.r.n.l Markus, Simon, Nico und Fabi bei der Siegerehrung

Zudem konnte Katja Walz dem Gröbenzeller ‚Team Bite the Dust‘, in der ebenfalls stark besetzten 6er Damenwertung zu einem sensationellen 1. Platz verhelfen.

Katja mit Team Bite the Dust

Und last but not least ist noch die Besondere Leistung von Petra Martin zu erwähnen, die es geschafft hat, als Einzelfahrerin nach 12 Stunden den Sieg in ihrere AK zu sichern.

Petra mit dem AK Sieg

Stoneman Miriquiri Gold

Am Pfingstsonntag, 9.6.2019 begann der Tag gleich nach Sonnenaufgang für Petra und Wolfgang Martin. Die beiden hatten sich einen Tag zuvor auf nach Oberwiesenthal ins Erzgebirge gemacht um den legendären Stoneman Trail Miriquiri zu bestreiten. Dabei wird eine vorgegebene Strecke gefahren, bei der auf den 9 höchsten Gipfeln des Erzgebirges eine Lochkarte abgestempelt wird. Jeder Fahrer kann selbst entscheiden, ob er die Strecke in 1, 2 oder 3 Tagen fahren möchte.
Am Vorabend gings zur Registrierung. Die beiden entschieden sich für die Gold Throphy in einem Tag. Stoneman Miriquiri Gold weiterlesen

Trainingslager auf Krk

Die Mountainbiker vom Medsport und Sportpark Au nutzten die Faschingswoche um ihre Form für die anstehende Saison weiter zu verbessern. Bei optimalen Trainingsbedingungen jagten wir unsere Bikes täglich 4-5h Grundlage über die Insel oder fuhren hartes Intervalltraining am Berg. Durch die vielen anspruchsvollen Trails auf der Insel kam das Fahrtechniktraining auch nicht zu kurz. Bis auf einen Regentag genossen wir eine Woche Sonnenschein bei 7-10°C.

Lukas Oberstetter, Simon Jungkunz, Jordan Haarpaintner, Katja Walz, Nico Bortscheller, Philipp Rampp, Markus Pielenz

Als Trainingsstützpunkt wählten wir die wunderschöne Villa San Rocco, welche zum Hotel Pinia in Malinska gehört, hier konnten wir uns von den harten Trainingseinheiten perfekt erholen.

Villa San Rocco

Danke Markus für ein weiteres tolles Trainingslager

12 Stunden MTB Weltmeisterschaft in Penzberg

Starke Leistungen bei der 12 Stunden WM

Nach 10 Jahren in Weilheim fand am Samstag, 3.6.2017 die 12 Stunden MTB Weltmeisterschaft erstmals in Penzberg statt. Nachdem es die letzten beiden Jahre sehr verregnet war, hatte es der Wettergott gut gemeint bei Sonne und 30 Grad, sogar die angesagten Gewitter am Nachmittag blieben aus.
Die sehr schnelle Strecke war kürzer als die Jahre vorher, aber mit 90 hm auf 4 km, vielen kräftezehrenden Wiesenstücken und einer Slalom-Ski-Abfahrt durchaus anspruchsvoll.

Platz 3 bei den starken 4er Männer Teams
Bei den sehr starken 4er Männer Teams traten Jorden Haarpaintner, Nico Bortscheller, Lukas Oberstetter und Simon Jungkunz als eines der jüngsten Teams aussichtsreich an. Von Beginn an waren die Plätze sehr hart umkämpft und die Fahrer schenkten sich keinen Meter. Mit Zeiten von 9-10 Minuten pro Runde holten sich die Jungs einen hervorragenden 3. Platz mit 72 gefahrenen Runden.

4er Männer Team mit Lukas, Simon, Nico und Jordan

Petra und Wolfgang unterwegs als Einzelfahrer
Aufgrund der guten Wettervorhersage entschieden sich Petra und Wolfgang Martin am Donnerstag noch spontan jeweils als Einzelfahrer zu starten.

Die ersten Stunden liefen für Wolfgang sehr gut, jedoch setzten ihn zur Halbzeit nach 6 Stunden Magenkrämpfe und Kreislaufproblem ausser Gefecht und er musste das Rennen abbrechen.

Petra hatte mehr Glück. Von der ersten Runde an konnte sie sich in Führung bringen und nach und nach ihren Vorsprung ausbauen. Gleichmäßig und ruhig zog sie Runde um Runde ohne Pause ihre Bahnen. Nach 3,5 Stunden war sie bereits eine Runde, nach 7 Stunden 2 und nach 10 Stunden 3 Runden voraus. In der letzten Stunde lag sie uneinholbar auf Platz 1. Da die eng beieinander liegenden Männerteams in ihren letzten Runden noch extrem um die Platzierungen kämpften und es auf der Strecke wild zuging, beendete Petra nach 11.42 Stunden mit 44 Runden gemeinsam mit der Führenden der 2er Damen Teamwertung ihr Rennen mit dem Sieg bei den Frauen und dem Weltmeistertitel.

Platz 1 für Petra bei den Einzelfahrerinnen

Letzten Schliff für die anstehende Saison

Markus mit der „Leistungsgruppe1“ (Lukas Oberstetter, Nico Bortscheller, Markus „The Coach“, Jordan Haarpaintner, Florian Hamm, Simon Jungkunz, Michael Geltl)

Fasching wurden die Grundlagen gelegt und diesmal im Trainingslager an Ostern die passende Mischung mit Fahrtspiel und Crosscountry Training –  nur noch genial.

Für das Sportpark MTB Team und dessen Freunde war es trotz dem sonnigen Wetter und dem Spaß, den wir hatten alles andere als ein Erholungsurlaub.

Trotz der unterschiedlichen Bedürfnisse für die anstehende Wettkampfsaison haben alle Beteiligten die nötigen Reize für den „letzten Schliff“ für die Saison erhalten.

Gerade die Crosscountry-Spezialisten, Flo und Jordan, haben auf dem kürzeren Rundkurs optimale Trainingsbedingung vorgefunden. Wir sind gespann,t ob sie die guten Ergebnisse von den ersten Rennen weiter ausbauen können. Vor allem Florian wünschen wir es. Er schaffte beim international sehr hochrangingen Rennen in Österreich bei den Junioren den 2. Platz  und ließ damit alle anderen deutschen Nationalkaderfahrer hinter sich. Jordan hingegen lieferte ebenfalls bereits gute Ergebnisse, nur im ersten Jahr bei der Elite heißt es erst mal Erfahrungen sammeln.

Aber auch den Marathonfahrern hat es alles andere als geschadet,  ihre Runden auf einer „Rockgarden“-lastigen Strecke zu absolvieren.

Nur Theresa Straßberger, Deutsche Biathlon Nationalmannschaft, nutzte das Trainingscamp nicht zum Feinschliff, sondern vielmehr als Grundlagentraining, und hielt sich somit in der 2. Gruppe auf. Ihre Wettkampfsaison geht erst im Spätherbst an, wenn die MTBiker ihre gerade beendet haben.

Danke Markus für ein super starkes Trainingslager.

Neuen Herausforderungen stellen!

Langenlois – Zoebing, Austria, 26.3.2017, Sport, Radsport, Mountainbike, Internationale Kamptal-Klassik-Trophy 2017 C1 + MTB LIGA AUSTRIA, Men Elite, Men U23.

In 2017 möchte man sich nicht auf Erfolgen aus dem letzten Jahr ausruhen.
Für Jordan Haarpaintner ist es das erste Jahr bei den Herren (U23) und hier gilt es sich erst mal an die deutlich längeren Rennen und auch erfahreneren Gegnern ranzutasten.
Der erste Unterschied war gleich mal im Startblock festzustellen. Im letzten Jahr war Jordan meißtens in der ersten Startreihe diesmal reihte er sich als Punkteloser ganz hinten ein. 90 Starter, fast alle älter, vor ihm. Auch wenn man will kommt man in der ersten Runde in den engen Singletrails nur ganz schwer nach vorne. Nur auf den steilen Schotterwegen im Weinberg war es möglich anzutreten und den ein oder anderen hinter sich zu lassen.
Auch für Michael Geltl der in der Masterklasse gestartet ist war es sein erstes UCI MTB Rennen. Mit einem hervorragenden 10. Platz konnte auch er zeigen, dass sich die Umstellungen des Trainings gelohnt haben.
Hier auch nochmal besonderer Dank an Markus Pielenz der im Hintergrund eine tolle Arbeit in der Trainingssteuerung leistet und die Burschen jedes Jahr weiter nach vorne bringt.
Markus wir freuen uns jetzt schon auf das Trainingslager Ostern in Krk!

Bayerischer Vizemeister im Marathon

War sehr knapp, 14s auf den Ersten. Hab die ersten 30km von 48km und 1400hm geführt. Dann bin ich leider mal 10km ziemlich eingebrochen, konnte mich aber wieder fangen und die letzten 8km mit Lukas zusammen fighten – auf den ich 5min aufgefahren bin. Derr ist aber die Langdistanz gefahren. Nach 2h 12min kam ich ins Ziel. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden, da die Saison bisher noch nicht so optimal gelaufen ist und ich mit den Abschlussprüfungen zur Zeit auch sehr beschäftigt bin. Für die vielen Trails im Rennen hatte ich genau das richtige Bike von Lapierre undRad’l Altmann, konnte nochmal richtig Zeit gut machen und vor allem auch erholen bergab auf dem Fully.Vielen Dank!!!

Vielen Dank für die Unterstützung im Vorfeld an Markus Pielenz, Reinhard Bär und Andreas Haarpaintner. Alleine wäre ich nie so weit gekommen.
Vielen Dank auch an die Firmen Suunto, Sponser und Sportpark Au.IMG_6558 Podest JJ im Startblock IMG_6534 IMG_6530 IMG_6525 IMG_6515 IMG_6514